heckmairs route ..und die frage: wieviele tragepassagen hälst du in 8 tagen aus | ALPENCROSS DIRETISSIMA 2017 | trilogie pt. 1

Die Emotionen und die Physis: Schweiß, Jubel, Schmerzen, Tränen, Demut und Dankbarkeit!

Die Fakten: 8 Tage, 16500 Höhenmeter, 461 Kilometer, 14 Alpenpässe, 4 Länder!

Das Material:  Mountainbikes die nur und ausschließlich mit echter Muskelkraft vorangetrieben werden!

Diese Alpenüberquerung mit dem Mountainbike hatte es tatsächlich in sich. Die Eckdaten sind immer schnell runtergeschrieben. Was sich dahinter verbirgt kann jedoch nur jemand mitfühlen, der ein ähnliches Abenteuer erleben durfte.  Dennoch denke ich, das die tollen Bilder einiges rüber bringen können von unserem Alpenabenteuer.  Mittlerweile war es mein 4. Alpencross.

Diese besondere Route hatte mich schon seit Jahren fasziniert. Ihr Name: Die Heckmair Route. Der Bergführer Andi Heckmair war 1990 der erste der die Alpen mit einem Mountainbike überquerte und nach sieben Tagen sein Ziel am Gardasee erreichte.  Sein Ansatz war von Anfang an ein kompromissloser: die Alpen in möglichst direkter Route von Oberstdorf bis zum Gardasse überqueren. Die Konsequenz sind viele Hochgebirgsübergänge mit bis zu 3 Stunden langen Passagen bei denen das Rad maximal geschoben, oft auch nur getragen werden kann. Zu steil, zu verblockt und wie z.B. am Schrofenpass zu schmal und gefährlich um zu fahren.

Das muss man mögen, oder auch nicht.  Ich wusste das mir Trage- und Schiebepassagen in den Alpen liegen. Ich hatte mit meinem Freund und Alpen Mentor Claus in dieser Hinsicht vor 4 Jahren schon extreme, aber auch fantastische Erfahrungen an der Schneebergscharte (4 Stunden tragen und schieben) und dem Eisjöchel (3 Stunden mehr tragen als schieben) in dieser Hinsicht machen dürfen. In dieser Disziplin kann ich mich, den Rythmus einmal gefunden, wunderbar in der Anstrenung verlieren, und … ja wie soll ich es sagen, …es ist einfach so… als kleiner Mensch mit dem goßen und grandiosen der Natur und dieser Landschaft in Einklang gehen.

Auch mein Freund, Namensvetter und Alpenbuddy Michael hat dieses merkwürdige Gen und auch den Drang das unbequeme Abenteuer zu suchen. Dieses ist unser 2 gemeinsamer Alpencross. Die Dimensionen sind aber für beide neu.  Der Vollständigkeit muss erwähnt werden, das auf den letzten 3 Etappen von der original Heckmair Route Abweichungen vorgenommen wurden um diese noch etwas interessanter zu machen. Hierdurch kamen aber noch deutlich mehr Höhenmeter dazu.

Neben der Naturverbundenheit und der dramatisch tollen Aussichten in unfassbarer, meist rauher, manchmal auch  lieblicher Landschaft in Kombination mit der Freude an der körperlichen Anstrengung gab es noch einen entscheidenen Punkt, eine weitere Motivation die Anstrengung auf sich zu nehmen: Hinter den Übergängen taten sich unglaubliche zum Großteil  fahrbare Trails auf, die  bis zu unglaubliche 3 Stunden lange Abfahrten talwärts durch wechselnde Berglandschaften ermöglichten.  Konzentrierte Rauschzustände, mehr als einmal mit Tränen in den Augen. Übermannt von Emotionen.

Dann am Wegesrand die vielen erlebten Sidestorys mit Menschen ( oder Tieren!) die unseren Weg kreuzten. Einige davon werden im Verlauf der Etappen und Bilder weiter unten kurz erzählt. Stichwörter: muskulöse Milchhirsche, die Red Hot Chilli Peppers im Kuhstall, oder rote Backen mit Husqvarna im Hochgebirge….

 

Hier in Pt. 1 der Trilogie geht´s  ab jetzt mit wenig Text aber schönen Bildern über 3 Etappen bis nach Zuoz in der Schweiz. Ich freue mich, wenn ich Euch  beim Runterscrollen von Bild zu Bild mehr und mehr in dieses fantastische Abenteuer reinziehen kann.

 

Aufgeregt geht es endlich in die  1. Etappe | Von Oberstdorf bis zur Freiburger Hütte | 46 Km mit 1748 Hm

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auf dem Weg zum ersten Pass
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irgend wo dahinten gehts rüber. Viel gehört und viel gelesen über diesen ersten Übergang der auch nur schiebend zu bewältigen ist. Dennoch ist das kommende im Realformat für uns eine große unbekannte Gleichung
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Natur pur auf dem Weg überall wohin das Auge schaut, noch steht die Lockerheit bei der Auffahrt im Vordergrund…
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doch plötzlich gibt es keine Fragen mehr. Die Gleichung ist simple aber brutal für uns Flachländer:  Schrofenpass = Adrenalin pumpen aufs Heftigste
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den Rat nehmen wir gerne an
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dieser Weg ist das Ziel?…nein aber da müssen wir jetzt durch…
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….und der Puls beruhigt sich erst….
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…später…
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lieber nur nach vorne schauen, volle Konzentration mit maximalem Respekt…
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…der Radlersmann trägt sein Rad links, sieht hier nicht dramatisch aus, täuscht aber höllisch
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später nach einer verblockten Abfahrt die entspannte Durchfahrt in Lech am Arlberg, das gute Wetter ist mit uns
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weite Wege Richtung Freiburger Hütte
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die Richtung ist klar, kurz vor dem ersten Tagesziel
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…immer weiter nach oben, kurz vor der Hütte weicht die Anstrengung der Begeisterung
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Traum Aussichten zur Belohnung
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endlich Freiburger Hütte, hier übernachten wir im 6-er Zimmer, Schlaf? Fehlanzeige…
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Abendstimmung am Berg, die mich zu einer spontanen, einsamen Yogasession mit spektakulärer Aussicht animierte
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Tag 1 geschafft. 17 Hundert von über 16 Tausend Höhenmeter geschafft,…und das erste große Abenteuer erlebt. Der nächste Tag soll aber die ersten ernsten Prüfungen bereit halten…

 

 

Nicht ausgeschlafen aber mit toller Motivation in die Etappe 2 | Start Freiburger Hütte Ziel Klosters in der Schweiz | 58 Km mit 2383 Hm

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7:30 Uhr morgens gehts nach der Hütte direkt bergab. Die ersten Höhenmeter noch verblockt und dick in Klamotten eingepackt, 30 Minuten später war der Körper schon auf Hochtouren und wir konnten auch schon das wärmende Flies in den Rucksack packen. Es war auch früh schon warm. Selbst in der Höhe. Aber es sollte noch dicke kommen bzgl. der Temperaturen und anderen Themen…
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Schieben ist hier keine Schande, sondern die richtige Entscheidung. Wir habe noch viel vor uns und tasten uns ran…
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hier geht´s rechts auch steil runter, 20 cm vom Trail entfernt
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nach der Abfahrt ist vor der Auffahrt, ca. 700 Höhenmeter zum Krisbergsattel
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mit anderen Alpencrosslern, die immer wieder auftauchen. Abends auf der Freiburger Hütte, im Tal und auch später noch…
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und immer wieder Traumaussichten und Traumabfahrten
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Idylle und Straßenabfahrt Richtung Schruns im Montafon
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bereit für ein Päuschen in Schruns, und es wird immer wärmer…
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Zufallsstop: rechts gehen wir in eine Pizzeria, links im Hotel Krone war ich mit Freunden vor Jahren schon im Winterurlaub. Hab ich erst im Nachhinein geschnallt. Zufälle gibts….
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zwischen dem letzten und diesem Bild liegen 3 1/2 Stunden. Michael hatte Öl auf den Bremsen und eine langen Stop in einem sehr gutem Intersport Laden in Schruns, dann kam Asphalt ohne Ende und die Hitze im Tal. Ich hatte anständig Trouble mit meinem Hinterm auf den endlosen Asphalt Wegen ohne jeglichen Belastungswechseln. Hier verändere ich den Winkel des Sattels
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immer noch Asphalt, aber mehr Schatten und die Bioschorlen am Automaten an der Straße taten auch gut, und wir kommen höher und höher
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die Straßenoberfläche  wird rauher. Endlich, das macht einen Unterschied für den Hintern, freue mich auf Schotter…
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… und auf die zweite heftige Schiebepassage nach dem Schrofenpass. Hinten rechts gehts irgendwo hoch über die Bergkette..
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die Truppe von gestern und heute morgen kommt wieder ran
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1 Std. hört sich easy an. Ist es nicht…
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freue mich auf Tragen und Schieben und den damit verbundenen Belastungswechsel. Heute habe ich auf den nicht enden wollenden Asphaltstraßen in der Hitze gelitten. Dieser Tag 2 ist auf jeden Fall eine Herausforderung und ein Anpassungstag für mich. Mmmh,… und das bei fast 2400 hm…
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bei Michael zuckt der Rücken seit Beginn etwas, aber der richtig große Kampf steht ihm in späteren Etappen noch bevor…
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Rush Hour vorm Schlapiner Joch, hier sind die Kollegen noch vor uns…
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hier schon 10 Minuten zurück…
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der Zoom meiner Sony holt sie wieder ran. Man sieht regelrecht wie focussiert auch sie in dieser anspruchsvollen Passage sind..
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der Hintern ist vergessen. Ich bin im Rausch und bergauf mit 50 % Schieben und 50 % Tragen nicht zu stoppen, Michael folgt auch mit seinem Rythmus, die anderen sind nicht mehr zu sehen
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die Grenze ist oben auf dem Joch, toll geschafft! Schweiz wir kommen…
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egal wie physisch und auch psychisch intensiv so  Etappen oft sind, wir saugen jeden Ausblick auf´s neue auf und bekommen so von Mutter Natur auch wieder Energie geschenkt. Die braucht man auch, unter anderem wie an diesem Abend sogar ´nur´ fürs Bergabfahren…
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es folgt eine rasende 2 stündige Abfahrt ins Tal. Keine Zeit für weitere Fotos, einfach bergab Richtung Klosters. Genießen,  aber auch Vorfreude auf den ´Feierabend´. Der Tag war lang, wir kommen erst gegen 19:30 an der Unterkunft an…Nach 12 Stunden in den Alpen, mit allem drum und dran, ohne wenn und aber. Und mit diesem Commitment kann es weiter gehen

 

 

Gut ausgeschlafen  in einem netten Hotel starten wir dennoch mit müden Gliedern in die 3. Etappe| Von Klosters über Davos und den Scalettapass nach Zuoz | 47 Km mit 1775 Hm

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Beim Aufstehen regnet es leicht in Klosters und es hat über Nacht einen extremen Temperatursturz gegeben. Es ist ungemütlich, ….das überrascht uns aber nicht. Für diesen Samstag und diese Region wurde seit  Tagen schon Starkregen angesagt. Da sind wir aber zum Glück noch weit von entfernt. Mal schauen wie es sich entwickelt…
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Nach ein paar Höhenmeter tauchen wir in Nebel ein

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Ein ständiges Klamotten wechseln, nach den ersten Höhenmetern nach Klosters konnten wir die Goreklamotten wegpacken. Hier im weiteren Waldanstieg nach Klosters fängt es wieder leicht zu regnen…
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und wir brauchen wieder alle Kleidungsschichten. Es wird auch weiter kälter. Gestern war es um die Mittagszeit 33 Grad, jetzt sind es gefühlt 8 Grad… Zeit für eine Pause. Aber unser Tracking führt uns über den Davoser See am Dorf vorbei. Finden wir noch eine Einkehrmöglichkeit bevor es Richtung Scalettapass geht?  Wir brauchen dringend etwas Wärme und eine leichte Mahlzeit..
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das nennt man Glück! Sah vom weitem aus wie ein Kiosk, war dann doch eine coole Freizeitanlage, mit loungigem coolem Restaurant …mit OFEN…
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und leckeren heißen Suppen etc,
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heute gehen wir ausnahmsweise mal nicht Kitesurfen. Windsurfen auch nicht, denn …der große Berg ruft. Heute nur einer, aber der hat es in sich. Das Wetter wird für den weiteren Verlauf eine große Rolle spielen, bisher sind wir anscheinend immer haarscharf am Unwetter vorbeigefahren…
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Talaufwärts Richtung Scalettapass. Im Moment trocken, da oben sieht es aber ungemütlich aus. Unsere Moral ist top, unsere Energie voll da, Michaels Rücken … sein ständiger ungemütlicher Wegbegleiter, aber unter Kontrolle. Die Häkchen können machen. Aber wie sieht das Wetter vor dem Pass aus…genau das könnte ein KO Kriterium werden..
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nochmal Pausenmöglichkeit auf der Alm am Dürrboden. Netter Wirt der seine 2. Saison dort nun macht. Wir kommen ins Gespräch…. Es wird  vielleicht seine letzte Saison sein. Zu rauh das Klima, zu kurz die Sommer hier oben. Klar, er hat auch davor mehrere Jahre auf Malle verbracht. Starker Kontrast. Auch eine nette Side Story. Lebenslinien treffen sich. Das Leben ist bunt. Und rund. Und geht immer weiter. Das sympathische Gespräch hier oben am Berg touched mich irgendwie. Ich mag Menschen die neue Dinge ausprobieren. Den offenen Charakter des Mannes habe ich irgendwie schon gespürt beim ersten Blickkontakt als ich zur Tür reinkam. Auch in der wildesten Natur und Abgeschiedenheit machen Menschen den Unterschied. Ich bin total dankbar das wahrnehmen zu dürfen. LIFE IS GOOD

 

 

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LIFE IS GOOD,  … das Wetter heute auch für unser Vorhaben? Nach dem wir 2 mal los wollen müssen wir jedesmal wieder rein und unser ´Scalettapass-Hip-Hop-Outfit´ändern. Einfach weil es regnet, aufhört und wieder mächtig loslegt. Mit Wind.  Dennoch, für diese Bedingungen sind wir ausgerüstet. Und dank des Wirtes wissen wir jetzt das es oben eine Schutzhütte gibt…
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ich kann es klar sagen:  beim Aufschieben zum Pass haben wir großes Schwein. Nur leichter Regen, aber der kalte Wind wird stärker. Unter den Kleidungsschichten sind wir nassgeschwitzt. Du kannst es Dir nicht erlauben stehen zu bleiben bei dem Wind und der Kälte, die Auskühlung beginnt unmittelbar…Mit einem Lächeln im Gesicht geht aber immer alles besser ! Auch der Michael beherrscht diese Technik in Perfektion..😁…wirklich nicht nur für die Kamera..😉
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ich mach hier mal ein Ausnahme. 😬.. Links oben am Bild unterm Nebel übrigens schon winzig klein der Dürrboden von dem wir vor ca. 1,5  Stunden gestartet sind…
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und wieder: GESCHAFFT! Scalettapass 2611 Meter hoch. Und die Schutzhütte kommt genau richtig, da Regen und Sturm verstärkt loslegt..
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nach einer Stunde, erholt sich das Wetter ( wieder Schwein gehabt) und wir begeben uns in die eisige Abfahrt…
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manchmal friert das Lächeln auch ein, egal. Denn das Adrenalin steht im Körper bereit…
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…für solche Abfahrten in unglaublicher, schroffer und abgeschiedener Hochgebirgslandschaft
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wie geil ist das denn
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wir sind in unserem Element, Konzentration und Freude,
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die Täler und Schluchten schachteln sich so unglaublich auf und nach jeder Kurve eine neue Perspektive…
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nach gefühlten Ewigkeiten Abfahrt drängt sich die Frage aus dem Innern auf:  Wo ist eigentlich UNTEN? Es wird heute kein unten geben. Wir sind auf unserer unglaublichen  Reise zum Mittelpunkt der Erde!! 
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Ja, das ist total Irre. Da unten …eine Hütte. Und dennoch wird es auch unterhalb der Hütte eine schöne Ewigkeit bergab gehen..
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 auch hier schaue es Dir an: Jules Verne nimmt uns mit auf seiner Reise …STOKED
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das Lächeln ist nicht für die Kamera. Das ist pure HAPPINESS…
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ich habe die Emotionen kaum unter Kontrolle.. WOUW
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Weiter, tiefer, Maaann… Schau Dir den Trail rechts in der Mitte an…
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Häuser auf Hochebenen. Fühlt sich weltlich an…
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…etwas später. Haben wir die Abfahrt zum Mittelpunkt der Erde verpasst??  Ja und Nein. Es fühlte sich an wie ein Traum und war doch kristallklare Realität. Und wir sind wirklich ganz, aber ganz, ganz tief angekommen. Und zwar bei UNS ! 
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Heile, glücklich unten! 
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Große Dankbarkeit! Da gönnen wir uns im Dorf auch eine extra teure Schweizer Pizza…..

Etappen 1-3 sind geschafft. Das war schon ein Ritt. Wie geht es weiter?

Pt. 2 der Trilogie folgt mit den Etappen 4-6. Weiter Abenteuer. Andere Strapazen. Neue Side Storys.  Stay tuned. Subscribe jetzt falls noch nicht geschehen.

ALL THE BEST euer Michael

5 Gedanken zu “heckmairs route ..und die frage: wieviele tragepassagen hälst du in 8 tagen aus | ALPENCROSS DIRETISSIMA 2017 | trilogie pt. 1

  1. Hi Michael, sehr gut, sehr emotional, macht die Leser neugierig auf die Typen, die so was machen. Alle warten auf die Fortsetzung, da bin ich mir sicher….ich auch! Ride on! CP

    Von meinem iPad gesendet

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